Der gerettete Pferdestall -Visions-Projekt
Das schlimmste Gebäude unseres Vier-Seiten-Hofes ist der alte Pferdestall, aber auch der interessanteste.
Alle Vorbesitzer haben sich mit dem Gebäude nicht beschäftigt, er war Abstellkammer, Gerümpel-Bude und zum Schluss einsturzgefährdet.
Jeder dem wir dieses Gebäude zeigten, sagt "Um Gottes Willen, das könnt ich nur noch wegschieben" und genau das wollten wir nicht.
Mit Hilfe einer bewilligten Denkmalförderung und eines verrückten Dachdeckers, schafften wir es, das dass alte Gebäude wieder mit Visionen und Ideen gefüllt werden kann.
Das Dach des Pferdestallen war an einigen Stellen bereits so löchrig, das ungehindert das Wetter eindringend konnte. Beide Giebel waren kurz vor dem Einsturz und ein wichtiger Tragebalken war gebrochen und das gesamte Dach an einer Seite um 20cm bereits nach unten gesackt. Dies bedeutete das eine richtige Beule im Mauerwerk entstand und jederzeit nach außen hätte stürzen können und das wäre das Ende unseres Pferdestall gewesen.
In einer Hälfte gab es keine Zwischendecke und man konnte vom Fußboden bis an die höchste Dachziegel schauen. Auf der anderen Seite waren noch zwei Kutscherstuben schemenhaft zu entdecken. Die Zwischendecken waren eingestürzt, die Treppe nach oben nur noch zur Hälfte vorhanden.
Viele Abende standen wir auf der Baustelle und fragten uns, ob das eine so Gute Idee war. Allerdings wollen wir für unseren Sohn und
spätere Generationen die Schönheit dieser Gebäude erhalten und nutzen.
Unsere Version ist, im oberen Bereich dieses Gebäudes einige Pilger- und Pensionszimmer zu erschaffen. Im Endgeschoss soll eine
Erlebnisgastronomie mit regionalen Produkten entstehen.
JA, es ist noch ein weiter Weg, aber das Ziel ist schön!

























